Cloud Chamber


Alles dreht sich um Kathleen Petersen. Vor gut 40 Jahren, kurz bevor die Amerikaner auf dem Mond landeten, konnte ihre Mutter als Astrophysikerin ein Signal auffangen. Kurz darauf starb sie unter mysteriösen Umständen. Das Petersen Institut wurde von Kathleens Vater fortgeführt. Doch was sind seine Ziele? Kathleen muss sich zwischen der Loyalität zu ihrem Vater und der Wahrheit entscheiden. Diese Wahrheit bestimmt nicht nur den Fortbestand des Instituts, sondern auch den der Menschheit insgesamt.

Die Daten, die Kathleen und ihr Team entschlüsseln und verarbeiten müssen wurden in ein ganz besonderes System übertragen. Als Umgebung dient eine 3D-Landschaft, jeder Daten-Cluster ist ein Insel und je wichtiger der Inhalt einer Datei, desto höher ist sie auf einem Berg abgelegt. Doch diese zu erreichen ist leichter gesagt als getan. Mit den anderen Spielern kann man gemeinsam aufwendig produzierte Video-Clips mit echten Schauspielern ansehen, Daten checken und Informationen verknüpfen um weiter zu kommen. Zu den Schauspielern gehören Gethin Anthony (Game of Thrones) und Jesper Christensen (Casino Royale). Dabei haben die Macher vom Indie-Studio Investigate North hohen Wert auf die wissenschaftliche Genauigkeit gelegt.

Ein kooperativer Multiplayer, in dem es nicht um Kampf geht. Eine großartige Idee, die nur einen Haken hat: Quick Time 6. Wer sich mit dem Programm nicht anfreunden will, muss leider verzichten. Der Rest bekommt die Gelegenheit mit anderen Spielern Theorien über das ominöse Signal auszutauschen und diese zu untersuchen.

Die Idee und das Spiel haben in Dänemark schon einige Preise abgeräumt. Das Spiel bietet zudem über 30 Filme des Europäischen Raumfahrt-Instituts ESA. Bisher ist uns nichts Negatives aufgefallen. Grandiose Umsetzung eine mutigen Idee und zudem noch fundiert. Allerdings müssen wir für Quick Time eine Fackel löschen und vergeben trotzdem noch 9 Flammen.

Cloud Chamber bei Steam

Rating: 
9

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